Warum ist es für die meisten Patienten ratsam, Zahnfleischrückgang eher mit Zahnfleischlifting denn mit einer Zahnfleischtransplantation zu beseitigen? Um die Vorteile des Zahnfleischliftings gegenüber einer herkömmlichen Gingiva-Transplantation zu verstehen ist es wichtig zu wissen wie beides abläuft. In beiden Fällen ist die Voraussetzung für die Behandlung, dass sämtliche zahnmedizinischen Vorbehandlungen abgeschlossen sind. Entzündungsprozesse müssen vollständig ausgeheilt sein. Alle im Hinblick auf Mundhygiene zu beachtenden Maßnahmen – wie etwa die richtige Zahnputztechnik – sollten dem Patienten in Beratungsgesprächen verdeutlicht sein. Es liegt damit auf der Hand, dass sowohl für Zahnfleischlifting als auch eine Zahnfleischtransplantation gründliche Voruntersuchungen und eingehende Beratung notwendig sind.

Die Zahnfleischtransplantation

Es gibt verschiedene Wege, verloren gegangenes Zahnfleisch operativ mit körpereigenem Gewebe wiederherzustellen. Am häufigsten wird die sogenannte Freie Bindegewebstransplantation durchgeführt. Hierbei entnimmt der Operateur z.B. ein kleines Gewebestück aus dem Gaumen. Natürlich geschieht dies unter örtlicher Betäubung, damit der Patient keine Schmerzen verspürt. Die vom Zahnfleischrückgang betroffene Stelle („Empfängerbett“) wird, wie auch im nebenstehenden Video beschrieben, aufgeklappt. Es folgt eine schonende, aber gründliche Reinigung des „Empfängerbetts“. Danach wird das Gewebestück angesetzt und mit Nähten fixiert. Natürlich muss auch die Entnahmestelle versorgt werden. Dies geschieht durch direktes Vernähen. Nach einer Zahnfleischtransplantation sind mehrere Kontrolltermine notwendig. Warum? Ganz einfach: es muss sichergestellt sein, dass sämtliche Wunden gut und komplikationsfrei verheilen. Übrigens: Die Kosten einer Zahnfleischtransplantation werden von den Krankenkassen meistenteils nicht übernommen.

Das Zahnfleischlifting

Zahnfleischlifting nach der Methode von Dr. John Chao gibt es seit 2006. Viele zehntausend Patienten haben sich bereits weltweit erfolgreich das Zahnfleisch über ein Zahnfleischlifting wieder verjüngen lassen. Zahnfleischlifting läuft nach einem einfachen Prinzip ab: An den durch Zahnfleischrückgang betroffenen Stellen wird unter örtlicher Betäubung ein kleines Zugangsloch geschaffen („pinhole“). Mit einem speziellen Instrument lockert der Zahnarzt das vorhandene Zahnfleisch und führt es anschließend in eine neue Position. Fixiert wird es dann mit Kollagenmembranen. Üblicherweise dauert der Eingriff nicht länger als 60 Minuten. Das Zugangsloch ist meist schon am nächsten Tag verschlossen, ohne genäht werden zu müssen. Für ein Zahnfleischlifting müssen sich Zahnmediziner sich vor Ort bei Dr. John Chao ausbilden lassen. Ferner sind speziell entwickelte und patentierte Instrumente notwendig. Die Kosten für ein Zahnfleischlifting werden von den gesetzlichen Krankenkassen ebenfalls nicht übernommen

Die Unterschiede bei den Methoden

Zunächst sei erwähnt: Bei beiden Methoden sind die Erfolgsaussichten sehr hoch. Sowohl Zahnfleischlifting als auch Zahnfleischtransplantation sind zahnmedizinisch anerkannte und erprobte Wege zur Wiederherstellung von verloren gegangenem Zahnfleisch. Zahnfleischlifting unterscheidet sich in der Anwendung allerdings wesentlich von der Zahnfleischtransplantation. In einer einzigen Sitzung kann der komplette Ober- und Unterkiefer behandelt werden. Bei der herkömmlichen Transplantation hingegen können immer nur wenige einzelne Zähne versorgt werden, da der Patient das Gewebe aus dem Gaumen „zur Verfügung stellen muss“- und dies ist limitiert. Das Stichwort heißt: minimalinvasiv. Beim Zahnfleischlifting soll „mit kleinstmöglichem Aufwand“ eingegriffen werden – die Zahl der einheilenden Wunden ist so gering wie möglich zu halten. Ferner geht aus oben Gesagtem hervor, dass auch die Dauer der Behandlung beim Zahnfleischlifting weitaus kürzer ist als bei einer Zahnfleischtransplantation, welche sich bei größerer Versorgung über Jahre hinziehen kann, schließlich muss immer wieder gesundes, zu transplantierendes Gewebe nachwachsen.

Die Vorteile des Zahnfleischlifting

Grundsätzlich stellt eine Zahnfleischtransplantation einen erheblichen zahnmedizinischen Eingriff dar. Ist ein großer Zahnbereich zu behandeln stellt sich die Frage: Ist genügend Gewebe für die Transplantation verfügbar? Ferner gibt es Faktoren zu beachten, die es beim Zahnfleischlifting nicht gibt: Wie verläuft die Wund- und Nahtheilung? Bleiben Narben zurück? Ein Zahnfleischlifting nach Dr. John Chao kann beliebig oft wiederholt werden, da es kein Narbengewebe gibt und das Zahnfleisch natürlich anwächst. Bei der Zahnfleischtransplantation ist dies oftmals nicht möglich.
Weitere Vorteile des Zahnfleischlifting sind:
• kurze Behandlungsdauer
• nur geringe berufliche Ausfallzeiten
• wenig Schmerzen in der Einheilphase – keine Einschnitte, nur Zugangsloch („Pinhole“)
• hervorragende und ästhetisch optimierte Ergebnisse
• ein patentiertes Verfahren, Wirksamkeit über Langzeitstudie nachgewiesen


Ästhetik

Dass freiliegende Zahnhälse ein erhebliches zahnmedizinisches Problem darstellen ist nur ein gutes Argument für ein Zahnfleischlifting nach der Pinhole Surgical Technique. Nicht außer Acht lassen sollte man auch die ästhetische Seite. An freiliegenden Zahnhälsen können sich sichtbare, unschöne Beläge sammeln. Abgesehen davon wirken Zähne mit freiliegenden Zahnhälsen auch unnatürlich lang – vor allem dann ein ästhetisches Problem, wenn es die oberen und unteren Schneidezähne betrifft. Und last but not least: der sogenannte Pergamentpapier-Effekt lässt das betroffene Zahnfleisch extrem dünn und angreifbar erscheinen. Selbst wenn nur einige Zähne vom Zahnfleischrückgang betroffen sind, dann entstehen Disharmonien durch zu wenig vorhandenes Zahnfleisch, die beim Lächeln sichtbar werden.

Gutes Aussehen dank Zahnfleischlifting

So weit sollte es erst gar nicht kommen – Sie trauen sich aus den obengenannten Anlässen nicht mehr frei zu lächeln. Die beiden untenstehenden Bilder verdeutlichen, welchen ästhetischen Gewinn ein Zahnfleischlifting bringen kann: Das linke Foto zeigt einen Ausschnitt aus einem Zahnbogen vor dem Zahnfleischlifting. Die Zahnhälse liegen sichtbar frei. Deutlich ist das Aderwerk zu erkennen, das die Gingiva durchzieht. Rechts derselbe Ausschnitt, nur nach dem Zahnfleischlifting. Zähne und Gingiva wirken gesund und fest; die Zahnreihe strahlt Harmonie aus. So ist wieder ein natürlich schönes und befreites Lächeln möglich.

Warum Zahnfleischlifting wichtig ist

Zahnfleischlifting ist eine Maßnahme, die sinnvolle zahnmedizinische Behandlung mit wertvollen ästhetischen Maßnahmen kombiniert. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass ein natürliches Lächeln nicht nur die Lebensqualität erhöht. Auch beruflicher Erfolg wird durch Lächeln befördert . Entscheidend ist dabei, neben der möglichst natürlichen Zahnfarbe, auch das „kompositorische“ Zusammenspiel aus Form, Größe und Anordnung der Zähne in Kombination mit dem gesunden, hellrosafarbenen Zahnfleisch.

Zahnästhetik zählt!

Neben den medizinischen Aspekten wird Zahnfleischlifting-Spezialist Christian Bärenklau in einer PST-Erstberatung selbstverständlich auch auf alle ästhetischen Merkmale eingehen. Schließlich hat sich die Münchner Praxis auf alle zahnästhetischen Fragen spezialisiert. Häufig wird nach der Nachhaltigkeit eines Zahnfleischliftings gefragt – man möchte sein schönes Lächeln natürlich für lange Zeit behalten dürfen. Hier gibt es beruhigende Ergebnisse einer wissenschaftlichen Langzeitstudie: als dauerhafte Zahnhals-Abdeckung durch das Zahnfleischlifting sind 81 Prozent aller Fälle nachgewiesen – Experten bezeichnen dies als Meisterleistung.